Frankenwaldbahn
  News (18.12.17)
 
IC-Halt Kronach und weitere Änderungen zum Fahrplanwechsel

Seit gut einer Woche gilt nun der neue Fahrplan 2017/18 und dieser brachte einige Änderungen mit sich. Diese möchten wir Euch nun vorstellen:

Fernverkehr:

Wie schon allseits bekannt, verkehren seit dem 10. Dezember 2017 planmäßig keine ICE-Züge mehr über die Frankenwaldbahn (siehe hierzu auch der Beitrag unter diesem). Bis auf ein sechsmal pro Woche verkehrendes IC-Zugpaar, nehmen nun alle Fernreisezüge zwischen Berlin und München ihren neuen Laufweg über die Schnellfahrstrecke Ebensfeld - Erfurt. Dem Frankenwald bleiben folgende IC-Züge:

IC 2060 Leipzig Hbf - Karlsruhe Hbf, Montag bis Donnerstag und sonntags
IC 2063 Karlsruhe Hbf - Leipzig Hbf, Montag bis Donnerstag und samstags

IC 2068 Leipzig Hbf - Karlsruhe Hbf, samstags
IC 2161 Karlsruhe Hbf - Leipzig Hbf, freitags

Diese Leistungen bedienen auch weiterhin die bisheringen Fernzughalte Lichtenfels und Saalfeld (Saale). Neu hinzugekommen ist ein Halt aller InterCitys im Bahnhof Kronach, welcher schon einmal bis Dezember 2007 IC-Station war. Alle Züge verkehren planmäßig als 7-Wagen-Wendezug und werden mit der Baureihe 120 bespannt.
Lichtenfels ist auch im neuen Fahrplan weiterhin an das ICE-Netz angebunden: Von Montag bis Freitag verlässt der dort beginnende ICE 1501 um 06:23 Uhr den Bahnhof in Richtung München Hbf.



Am 10. Dezember 2017 hielt nach 10 Jahren Abstinenz mit IC 2060 nach Karlsruhe Hbf zum ersten Mal wieder planmäßig ein Fernzug im Bahnhof Kronach.


Und das nicht umsonst: Etwa acht Reisende nutzen die neue Möglichkeit und stiegen zu. Zwei Fahrgäste verließen wiederum den Zug.


Wagenreihungspläne sah man bisher auch nicht auf den Kronacher Bahnsteigen.

In den ersten Tagen kamen bei den verbliebenen IC-Leistungen folgende Triebfahrzeuge zum Einsatz:

10.12.2017: 120 133 schiebend am IC 2060
11.12.2017: 120 133 ziehend am IC 2063 und schiebend am IC 2060
12.12.2017: 101 056 schiebend am IC 2063 und ziehend am IC 2060
13.12.2017: 101 010 schiebend am IC 2063 und ziehend am IC 2060
14.12.2017: 101 057 schiebend am IC 2063 und ziehend am IC 2060


120 133 mit dem ersten IC in Richtung Norden, IC 2063, am 11. Dezember 2017 bei der Einfahrt in Kronach.



IC 2063 nach Leipzig Hbf mit 101 057 am Schluss am 14. Dezember 2017 in Kronach.

Nahverkehr:

Nachdem die Regionalbahnlinie Bamberg - Kronach nun nur noch von Montag bis Freitag verkehrt, halten alle RE-Züge dafür täglich zusätzlich in Küps, Redwitz und Hochstadt-Marktzeuln. Neuses und Michelau werden somit am Wochenende nur noch zweistündlich bedient. Im spätabendlichen Verkehr wurden mit RE 4836 (Nürnberg Hbf - Ludwigsstadt) und RB 59397 (Ludwigsstadt - Lichtenfels, nur Sa & So) zwei zusätzliche Verbindungen eingeführt. Entfallen ist dafür die bisheringe Regionalbahn 59375 (Saalfeld 22:06 Uhr - Bamberg 23:46 Uhr) im Abschnitt zwischen Probstzella und Lichtenfels.
Als Doppeltraktion werden weiterhin die Leistungen RE 4980 (Mo-Fr zwischen Lichtenfels und Kronach), RB 59350, RB 59351, RB 59358 (freitags), RB 59359 (freitags) sowie neu die Fahrten RE 4836, RB 59338 und RB 59341 geführt.

Neubaustrecke Ebensfeld - Erfurt:

So mancher wird sich vielleicht nun fragen, was denn die Neubaustrecke hier zu suchen hat? Wie schon zahlreich in der Presse zu lesen war, gab es vor allem in den ersten Tagen Probleme mit dem neuen Zugsicherungssystem ETCS (=EuropeanTrainControlSystem). Betroffen waren hierbei die ICE-Züge der ersten und dritten Generation, die teilweise die Schnellfahrstrecken Ebensfeld - Erfurt und Erfurt - Halle nicht befahren konnten und daher umgeleitet werden mussten. Dies bescherte auch der Frankenwaldbahn ein ziemlich schnelles Comeback der ICE-Züge. So wurde schon am Sonntag (10.12.2017) in den Abendstunden ICE 702 (München Hbf - Hamburg-Altona) über Lichtenfels und Jena umgeleitet. Am 13. Dezember 2017 gab es eine weitere Umleitung: ICE 800 (München Hbf - Hamburg-Altona) verkehrte aufgrund einer ETCS-Störung ebenfalls über den Frankenwald und durch das Saaletal.



401 061 "Bebra" als Umleitungs-ICE 800 nach Hamburg-Altona in Kronach.


Auch der ausschließlich für Messfahrten eingesetzte ICE-S ließ sich am 14. Dezember 2017 im Rahmen einer Überführungsfahrt im Bahnhof Kronach dokumentieren.

Sonstige Änderungen:

Nachdem das elektronische Stellwerk Kronach "Kf", welches den Betrieb auf der Frankenwaldbahn von Hochstadt-Marktzeuln bis zur Landesgrenze Bayern/Thüringen regelt, seit dem 21. Mai 2013 im Normalfall unbesetzt war und von der Betriebszentrale München ferngesteuert wurde, erfolgt seit dem 15. Dezember 2017 wieder planmäßig eine dauerhafte örtliche Besetzung.

Fernverkehr Ade! - Ein Abschied im Frankenwald

Am 31. Mai 1992 begann ein neues Zeitalter auf der Frankenwaldbahn: Gut zweieinhalb Jahre nach der Grenzöffnung nahm die IC-Linie 8 zwischen Berlin und München ihren Betrieb auf. In gut neun Stunden war es nun möglich zwischen diesen beiden deutschen Städten zu reisen. Und dies nicht in einem, für die Bundesbahn üblich, unregelmäßigen Verkehr mit den unterschiedlichsten Fahrzeiten, sondern in einem geordneten Zweistundentakt. Aber nicht nur der vertakte Fernverkehr war neu für die Grenzregion zwischen Bayern und Thüringen, sondern auch modernes Fahrzeugmaterial, wie beispielsweise die Lokomotivbaureihe 120 und zeitgemäßge Reisezugwagen.
Zum 28. Mai 2000 kam der nächste große Fortschritt für den Fernzugverkehr zwischen Berlin und München: Lokbespannte IC-Züge hatten größtenteils ausgedient und wurden durch fabrikneue ICE-Triebzüge der Baureihe 411 ersetzt. Durch den Einsatz der Neigetechnik war es nun möglich in 7 Stunden von Berlin in die bayerische Landeshauptstadt zu fahren, mit Inbetriebnahme der Neubaustrecke zwischen Ingolstadt und Nürnberg im Jahr 2006 verkürzte sich diese Reisezeit noch einmal auf gut sechs Stunden. Ab dem 10. Dezember 2006 verkehrten die ICEs der Linie 28 (bis 14.12.2002 Linie 8 ) im Stundentakt.
Am 09. Dezember 2017 war es schließlich so weit: 25,5 Jahren nach der Aufnahme des vertakteten Fernverkehrs über die Frankenwaldbahn, davon 17,5 Jahren mit ICE-Zügen, durchfuhr ICE 1517 mit 17 Minuten Verspätung um 22:28 Uhr als letzter planmäßiger InterCityExpress den Bahnhof Kronach - das Ende einer langen Ära mit vielen Besonderheiten, interessanten Begebenheiten, aber auch der ein oder anderen Panne. Jahrelang waren die weiß-roten Hochgeschwindigkeitszüge ein gewohnter Anblick auf der Frankenwaldbahn und deren Anwohner. Der ein oder andere Pendler wird vermutlich jedoch nicht unbedingt die kurvenreiche Strecke zwischen Pressig-Rothenkirchen und Saalfeld (Saale) mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von größtenteils 70-80 km/h vermissen. Für die 88 km lange Strecke von Saalfeld nach Lichtenfels benötigte man fast eine Stunde.
Am 10. Dezember 2017 brach ein neues Zeitalter im deutschen Hochgeschwindigkeitsverkehr an: Mit Inbetriebahne der Neubaustrecke zwischen Ebensfeld und Erfurt legt man mit dem ICE-Sprinter die Fahrt von Berlin nach München in unter 4 Stunden zurück - über den Frankenwald undenkbar! Auch die regulären ICE-Züge haben einen enormen Fahrzeitgewinn zu verzeichnen, daher ist es schon fast selbsterklärend, warum man sich aus dem Frankenwald zurückzieht und nun die neue, deutlich schnellere Verbindung nutzt.
Doch blicken wir zunächst noch einmal auf die letzten Tage mit ICE-Verkehr auf der Frankenwaldbahn bildlich zurück:


Die Fahrten ICE 1000 und ICE 1005 wurden mit ehemlaigen Metropolitan-Garnituren erbracht. Als ICE 1005 passiert ein solcher Zug mit 101 124-6 am Schluss am 01. Dezember 2017 gerade das Kronacher Mineralölwerk und lässt die Altstadt mit ihren verschneiten Dächern hinter sich.



Auch ICEs der ersten und zweiten Generation kamen im Fahrplanjahr 2017 zum Einsatz. Mit führendem ICE 2-Steuerwagen fährt ICE 705 nach München Hbf am 02. Dezember 2017 durch den vereisten Bahnhof Kronach dem Sonnenaufgang entgegen.


ICE 1609 nach München Hbf fährt am 03. Dezember 2017 bei Kronach durch ein Schneegestöber.


ICE 1206 (München Hbf - Kiel Hbf) unterquert am 03. Dezember 2017 die Bundesstraße 173 bei Johannisthal.


Die ersten Sonnenstrahlen des Tages tankt diese Triebzug der Baureihe 411 am 02. Dezember 2017 und passiert auf seiner Fahrt in Richtung Süden die Ortschaft Knellendorf.



ICE 1005 nach München Hbf konnte am 07. Dezember 2017 vor der Redwitzer Industrie- und Bahnhofskulisse aufgenommen werden.


411 067 "Traunstein" passiert am 07. Dezember 2017 als ICE 1510 nach Berlin-Gesundbrunnen den Bahnübergang Unterlangenstadt.


ICE 1207 (Hamburg-Altona - München Hbf) durchfährt am 07. Dezember 2017 den Bahnhof Kronach.


Die letzten Sonnenstrahlen des 07. Dezembers 2017 erreichen gerade noch ICE 1206 auf seiner Fahrt nach Hamburg-Altona, als er bei Haßlach (b. Kronach) dokumentiert werden konnte.


Am letzten planmäßigen Einsatztag gab es noch einmal ordentlich Schnee: 411 028 und 411 009 passieren als ICE 1509 nach München Hbf das Kronacher Mineraölwerk.


Einigermaßen Tageshelligkeit herrschte noch, als ICE 1609 (411 053 "Ilmenau") am 09. Dezember 2017 den Bahnhof Kronach durchfuhr.

Mit dem bevorstehenden Fahrplanwechsel wurde am 09. Dezember 2017 in den Abendstunden die Ära ICE für die Frankenwaldbahn beendet. Für die letzten Züge kamen folgende Triebfahrzeuge zum Einsatz:

ICE 1517 (Hamburg-Altona - München Hbf),
411 011 "Hansestadt Wismar"; letzter ICE in Nord-Süd-Richtung

ICE 1500 (München Hbf - Leipzig Hbf),
415 004 "Heidelberg"; letzter ICE in Süd-Nord-Richtung

ICE 1000 (München Hbf - Berlin Hbf),
101 131; letzter Metropolitan-Umlauf

ICE 804 (München Hbf - Berlin-Gesundbrunnen),
808 010-3 / 402 010-3 "Neuruppin"; letzter ICE 2


Als kleiner Bonus zum Abschluss noch zwei weitere interessante Sichtungen, die auch mit dem Fernverkehr zusammenhängen:







101 043-8 überführt am 07. Dezember 2017 den 411 029 "Kiel" durch Kronach in Richtung Süden. Das mag den ein oder anderen sicherlich an jene Zeiten erinnern, als in Probstzella und Pressig-Rothenkirchen ICE-Abschlepploks auf Abruf standen und regelmäßig antriebsschwache ICE-T-Züge über die Frankenwaldrampe schleppten.



Für den Einsatz im IC-Verkehr auf der Gäubahn (Stuttgart - Zürich) wurden am 09. Dezember 2017 zwei IC 2-Garnituren von Leipzig nach Stuttgart überführt. Als Triebfahrzeuge dienen 146 564-0 (oben) und 146 562-4 (unten). Solche Doppelstockgarnituren sollen zukünftig auch im IC-Verkehr auf der Frankenwaldbahn zum Einsatz kommen.

Doch wie geht es nun mit dem verbliebenen Fernverkehr weiter? Was hat sich noch zum Fahrplanwechsel geändert? Und ist Kronach wieder IC-Halt? Das alles werden wir Euch im nächsten News-Beitrag vorstellen.
Unsere Unterseiten, insbesondere zum Fernverkehr, werden in den kommden Tagen angepasst. Die Beiträge mit der Einsatzhistorie der einzelnen ICE-Baureihen werden unter Sonderseiten archiviert.


05.08.2017: Foto-Nachschlag - Messfahrten im Frankenwald


Wie bereits in unserem News-Beitrag vom Mittwoch erwähnt (siehe unten), fanden diese Woche Mess- und Versuchsfahrten im Frankenwald statt. Als kleinen Foto-Nachschlag, inklusive Aufnahmen aus dem Frankenwald möchten wir Euch folgendes präsentieren:


Mit 187 128 an der Spitze ist der Messzug am 03. August 2017 wieder aus dem Frankenwald nach Kronach zurückgekehrt und wird nun an seinen Abstellplatz rangiert.



187 128 an der Spitze und 187 116 mit 187 125 am Schluss sind mit ihrer Messgarnitur am 04. August 2017 auf der Frankenwald-Nordrampe zwischen Ludwigsstadt und Steinbach am Wald unterwegs.


187 116 und 187 125 passieren am 04. August 2017 mit ihrem Messzug als Überführungsfahrt von Steinbach am Wald nach Probstzella die Fischbachsmühle (Pralienenfabrik Lauenstein).


187 128 läuft am 04. August 2017 am Schluss des Messzuges mit, der sich gerade auf Überführungsfahrt von Steinbach am Wald nach Probstzella befindet und in kürze die Landesgrenze Bayern / Thüringen am Falkenstein passieren wird.


Nach kurzer Wende geht es wieder hinauf in Frankenwald. Ausfahrt mit 187 128 an der Spitze aus Probstzella.


Auf der Strecke zwischen Probstzella und Steinbach am Wald wurden an zwei Stellen Anfahrversuche durchgeführt, eine davon befand sich bei Km 42,8, kurz vor Steinbach. 187 128 konnte hierbei während ihres erfolgreichem Anfahrvorganges dokumentiert werden.


Nachschuss auf 187 116 und 187 125.

02.08.2017: Mal wieder... - Messfahrten im Frankenwald


Aktuell finden wieder Messfahrten im Frankenwald statt. Am Sonntagabend (30. Juli) kamen die Lokomotiven 187 116, 125 und 128 sowie drei Messwagen als Überführungsfahrt aus Nürnberg im Bahnhof Kronach an, um in der darauffolgenden Woche vom 31. Juli bis 04. August 2017 Versuchsfahrten auf der Frankenwald-Nordrampe
zwischen Probstzella und Steinbach am Wald durchzuführen. Getestet werden soll dabei unter anderem das Anfahrverhalten unter Last in der Steigung sowie das Rückrollverhalten. Als Übernachtungsort für die Zuggarnitur und das Personal suchte man sich Kronach aus. Doch schon nach der Ankfunft in der oberfränkischen Kleinstadt gab es ein kleines Problem: Das für den Messzug vorgesehene Gleis 5 war durch ein abgestelltes Gleisarbeitsfahrzeug (GAF) und dem Kronacher Schneepflug der Bauart 850 belegt. Aber schon nach kurzer Zeit konnte man einen Lokführer aktivieren, der zumindest das GAF umrangierte und der Messzug so seinen vorgesehenen Abstellplatz einnehmen konnte.
Am Montag (31. Juli) galt es dann am Vormittag die Garnitur zu vervollständigen: Bereits am 26. Juli 2017 kamen mit dem Kronacher Übergabegüterzug acht beladene Schotterwagen an und wurden an der Laderampe auf Gleis 6 abgestellt. Diese sollten während der Messfahrten die Zuglast simulieren. 294 788 eilte gegen 09:00 Uhr aus Lichtenfels an und nach einigen Rangiertätigkeiten hingen die acht Güterwagen zwischen den Messwagen und der nördlichen Lok. Am Nachmittag ging es dann in Frankenwald zu Versuchsfahrten an der Nordrampe. Hierbei sollte vor allem das Verhalten in Doppeltraktion getestet werden. Nach der abendlichen Ankunft am Übernachtungsort entkuppelte man 187 116 und stellte diese etwas abseits des Messzuges auf Gleis 5 ab. Denn die Messfahrten in den darauffolgenden Tagen fanden ausschließlich mit zwei Lokomotiven, 187 125 und 187 128 statt.
Kurz zur Entwicklung der Baureihe 187: Im Mai 2011 stellte Bombardier als Weiterentwicklung der erfolgreichen Traxx-Familie (u.a. Baureihen 146.2, 185, 245) die als Traxx 3 bezeichnete Baureihe 187 auf der Messe Transport und Logistik in München vor. Als technische Besonderheit ist hierbei die "Last Mile"-Funktion zu erwähnen. Über einen kleinen Dieselhilfsmotor können hierdurch auch Streckenabschnitte ohne Oberleitung mit bis zu 60 km/h befahren werden. Im Rangierbetrieb kann die Lokomotive zudem mit einer Funkfernsteuerung betrieben werden, was bisher nur bei typischen Rangierlokomotiven, beispielsweise den Bauarten V 60 und V 90 möglich war.
Erster Besteller der Baureihe 187 war der Fahrzeugvermieter Railpool. Auch weitere private Unternehmen bestellten in den folgenden Monaten Exemplare dieser Baureihe. Daher sind diese Lokomotiven auf der Frankenwaldbahn auch nicht ganz unbekannt - Raildox-, Railpool und RheinCargo-Maschinen sind regelmäßig mit Güterzügen zwischen Franken und Thüringen anzutreffen.
Im Mai 2013 bestellte schließlich auch die Deutsche Bahn insgesamt 110 Lokomotiven der Baureihe 187 für die Güterzugsparte DB Cargo sowie 20 Fahrzeuge der Reisezug-Variante BR 147. Die "Last Mile"-Funktion wurde hierbei allerdings nicht realisiert.





Die Mess-Garnitur kurz nach ihrer Ankunft am 30. Juli 2017 im Bahnhof Kronach.




In der Morgensonne am 31. Juli 2017 war die Mess-Einheit noch nicht vervollständigt. Mit dem "kleinen" Kronacher Schneepflug stand man noch auf Gleis 5 abgestellt. Nebenan insgesamt acht Schotterwagen, die während der Messfahrten die Zuglast simulieren sollen.


187 125 im Portrait.




Die Messwagen im Portrait:
63 80 99-95 030-2 D(Mess)mz 322.1
63 80 99-95 031-0 D(Mess)mz 322.1
63 80 99-92 010-7 Dienst üm


Die Rangiertätigkeiten am 31. Juli 2017: 187 116 und 187 128 mit den drei Messwagen auf Gleis 5. Auf Gleis 4 versteckt sich hinter dem ET 442 die 294 788. Die Bilder dieser Lokomotive werden in einem Sichtungsbeitrag zu sehen sein.


Die zusammengestellte Garnitur schließlich am 31. Juli 2017 gegen Mittag auf Gleis 5 im Bahnhof Kronach.



Nachdem die Messfahrten am Montag noch in Doppeltraktion stattfanden, sollte an den darauffolgenden Tagen die Einzeltraktion getestet werden. Hierzu entkuppelte man 187 116 und stellte diese auf Gleis 5 ab.


Abgestellter Schneepflug, abgestellte 187 116 und abgestellter Messzug am 31. Juli 2017 auf Gleis 5 im Bahnhof Kronach.


Abgestellte 187 116 am 01. August 2017 im Portrait.


Der Messzug am 01. August 2017 beim Rangieren im Bahnhof Kronach. An der Spitze 187 125.


Der Messzug am auf seiner Überführungsfahrt von Steinbach am Wald zum Übernachtungsort Kronach am 01. August 2017 im Haßlachtal zwischen Steinbach und Förtschendorf.

 
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